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Schwitzhütte ![]() Inhalt - Vorwort - Die Schwitzhütte - Die Schwitzhüttenzeremonie - Schwitzhüttenleiter Vorwort Daß das Schwitzen dem Körper gut tut und eine Art Reinigung ist, muß nicht erklärt werden, das weiß jeder. Schwitzhäuser und Schwitzhütten gibt und gab es in vielen Kulturen; allgemein bekannt sind römische und türkische Dampfbäder, oder die finnische Sauna, die bei uns seit den 60er Jahren in Privathäusern, Sauna-Clubs oder öffentlichen Bädern Einzug gehalten haben. Wie bei so vielen Dingen, die wir von anderen Kulturkreisen übernehmen, haben wir auch die finnische Sauna nur halbherzig adaptiert. Dort ging man als Gruppe in die Sauna, man entwickelte ein Gemeinschaftsgefühl und schenkte sich untereinander Vertrauen, wenn man sich dann gegenseitig mit Fichten- oder Tannenzweigen abklopfte. Bei uns kommt man sich in der öffentlichen Sauna vor, als säße man in einem Taubenschlag; ein permanentes Kommen und Gehen. Außer dem köperlichen Schwitzen bleibt nichts, keine Ruhe, keine Meditation, keine Innenschau, kein Gemeinschaftsgefühl, keine Verbindung zur Natur. Die Schwitzhütte Schwitzhütten, in die Menschen gehen um ganzheitliche Reinigung zu erfahren, gibt es, wie Eingangs schon erwähnt, in vielen Kulten. Auch unsere Altvorderen, ob es sich dabei um Kelten, Germanen oder Bajuwaren handelt, dürften diese Art der Reinigung schon gekannt haben, denn Schwitzhütten gibt es bestimmt schon solange wie es Menschen gibt, auch wenn sich die Archäologie noch etwas schwertut, diese Bauten nachzuweisen, beziehungsweise die Bodenfunde entsprechend zu deuten. Seßhafte Völker hatten mit großer Wahrscheinlichkeit feste Schwitzhütten errichtet. Wer heutzutage in eine Schwitzhütte geht, findet meist eine Konstruktion vor, die dem Kulturgut der nördlichen, nicht seßhaften indigenen Völker entspringt. Diese Schwitzhütten, aus dünnen, gebogenen und zusammengebundenen Ästen von Bäumen oder Büschen errichtet, unterliegen keiner Bauvorschrift und können daher leicht aufgestellt werden. Das Wissen über die Errichtung von Schwitzhütten und die Durchführung von Schwitzhüttenzeremonien, wurde von den Medizinmännern und -Frauen der indigenen Völker, und den Schamanen und Schamaninnen der Völker aus dem Norden und Osten, zu uns zurückgebracht, mit der Absicht, daß wir wieder ganzheitliche Reinigung und Heilung erfahren und unsere eigenen, verlorengegangenen Zeremonien wiederfinden. ![]() Die Schwitzhüttenzeremonie Einen allgemeingültigen Ablauf einer Schwitzhüttenzeremonie zu beschreiben ist unmöglich. Zum einen weil diese immer mit einem kulturellen Hintergrund zusammenhängt und zum anderen weil diese Zeremonie auch thematisch orientiert sein kann. In welchem Rahmen sich eine Schwitzhüttenzeremonie auch bewegen mag, einiges ist bei allen gleich: der Teilnehmer erfährt Reinigung und Heilung auf allen Ebenen seines Seins. Der
Schwitzhüttenleiter
koordiniert
den Ablauf der Zeremonie und lädt die universalen
Kräfte und
Energien ein. Wir sitzen in der Schwitzhütte im Bauch
von
Mutter Erde, von der alle Elemente stammen, aus denen unser
Körper
besteht und welche unsere Nahrung wachsen
läßt, damit wir leben
können. Wir sitzen im Dunkeln und sehen das Glühen
der
Steine, die sich im Feuer für uns opfern, damit wir Reinigung
und
Heilung erfahren erfahren können. Wir riechen den Rauch der
Kräuter, die auf den glühenden Steinen verglimmen und
unsere Sinne über die Luft stimulieren. Wir werden
umgeben
vom heißen Wasserdampf, nachdem wir die Steine mit
Wasserspritzern ehren. Alle Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft
wirken zusammen um uns mit ihnen und untereinander zu verbinden. In der
Schwitzhütte sind wir dem Universum und seinen Energien ganz
nah, wir spüren, daß wir ein Teil vom Ganzen sind
und
daß alles miteinander verbunden ist. Wir können
unsere
Sorgen und Probleme weggeben und wir können für uns
und
andere bitten. Wir beten und singen und danken dem Schöpfer
und
der spirituellen Welt dafür, daß sie uns im
alltäglichen Leben begleiten und behüten. Wenn wir
dann aus
der Schwitzhütte herauskommen und in die alltägliche
Welt
zurückkehren, wundern wir uns machmal daß wir 2-3
Stunden
oder noch länger in der Hitze verbringen konnten. Nach einer
Schwitzhüttenzeremonie sind wir meistens fröhlicher,
ausgeglichener,
gelassener, fühlen uns wieder als Teil der Natur, sehen
Lösungen für unsere Probleme, es geht uns einfach
besser als
vorher.Schwitzhüttenleiter Unsere Schwitzhütte befindet sich in der Nähe von Dorfen im Lkr. Erding, auf einem wunderschönen Platz, der von zwei guten und lieben Menschen im Einklang mit der Natur gestaltet wurde. Auf diesem Platz haben schon mehrere Schwitzhüttenleiter die Schwitzhüttenzeremonie durchgeführt: - Devalon
Small Legs "Long Time Travelling"
ist ein Medizinmann vom Stamm der Blackfoot aus dem
Bundesstaat
Alberta in Kanada. Die Zeremonien, die er anwendet oder
leitet, wurden ihm von
den Ältesten seines Stammes übertragen. -
“Thokeya"
hat von Medizinmännern, Schamanen und Schamaninnen aus vielen
Kulturkreisen, ihr Wissen um spirituelle Zeremonien erhalten. Neben
spirituellen Beratungen, dem Bau von Medizinrädern,
führt sie Erdheil- und Reinigungszeremonien,
und auch Schwitzhüttenzeremonien, hauptsächlich
für Frauen, durch. -
“Wacha
Nabi Arrow" arbeitet seit vielen Jahren
schamanisch. Auf seiner Homepage gibt er darüber
ausführlich Auskunft. Zur HP von Wacha Nabi Arrow hier klicken -
"Wandering Star". Ich wurde
über Jahre hinweg von Long Time Travelling, meinem Freund
und einer meiner spirituellen Mentoren, zur Durchführung von
Schwitzhüttenzeremonien hingeführt. Obwohl er mich
dazu
ermuntert, eigene, aus unserer Kultur stammenden Elemente in die
Zeremonie einzubringen, kann ich meine indigenen Lehrer nicht leugnen.
Doch ich bemühe mich, im Sinne des 'Wandernden Schamanen",
offen
zu sein für Zeremonien von allen spirituellen Lehrern, die
meinen
Weg kreuzen. Auch von den Ahnen aus der Spirituellen Welt, lasse ich
mich inspirieren, alte Zeremonien unseres Kulturkreises, in unsere
Zeit zu bringen.Wer an einer Schwitzhüttenzeremonie teilnehmen möchte, findet hier die nächsten Termine
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